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Geschichte

Wie es begann

Die Beratungs- und Elternbildungsstelle entstand aus dem Forschungsprojekt ZEPPELIN 0-3 und wurde am 1. April 2015 als selbständige Institution zeppelin – familien startklar gegründet. Im Forschungsprojekt setzten Elterntrainerinnen der Kinder- und Jugendhilfezentren (kjz) im Bezirk Dietikon, Bülach und Uster das Frühförderprogramm «Parents as Teachers» («PAT – Mit Eltern Lernen») erfolgreich um. Bereits nach zwei Jahren Begleitung der Familien wurden von der Forschung signifikante, positive Resultate nachgewiesen. Neben diesen wissenschaftlichen Fakten konnte sich das Angebot auch qualitativ etablieren. Die Familien reagieren äusserst positiv auf «PAT – Mit Eltern Lernen» und profitieren stark von diesem Angebot.

Trotz der äusserst positiven Resultate gelang die flächendeckende Implementierung von «PAT – Mit Eltern Lernen» in der Mütter- und Väterberatung mangels Bewilligung zusätzlicher Stellen nicht. Deshalb haben Brigitte Kubli, ehemalige Projektleiterin des Praxisteils des Forschungsprojektes ZEPPELIN 0-3, und Barbara Steinegger, Elterntrainerin bei ZEPPELIN 0-3 und Schulungsleiterin «PAT – Mit Eltern Lernen» sich entschlossen, die Beratungs- und Elternbildungsstelle aufzubauen und das Programm für belastete Familien zunächst im Kanton Zürich und bei erfolgreichem Geschäftsverlauf in weiteren Kantonen auf den Markt zu bringen. Die beiden Geschäftsführerinnen sind von der Wirkung von «PAT – Mit Eltern Lernen» überzeugt, bringen eine reiche Erfahrung in der Arbeit mit Familien mit und haben massgeblich bei der Weiterentwicklung des Programms für den schweizerischen Markt mitgearbeitet.

 

Und heute?

Nach drei Jahren Aufbauarbeit begleiten derzeit 9 Elterntrainerinnen 137 Familien mit 190 Kindern im Alter zwischen 0 und 3 Jahren in rund 40 Gemeinden. 71% der Väter nehmen aktiv an Hausbesuchen teil. Die ersten Familien schliessen das Programm nach 3 Jahren regulär ab.

zeppelin – familien startklar positioniert sich aktiv und wird geschätzt als Fachstelle im Frühbereich. Der Aufbau des interdisziplinären Netzes von zuweisenden Stellen gelingt dank intensiver Informationsarbeit, persönlicher Kontaktpflege und positiver Erfahrungen der Fachpersonen.

Die Familien werden hauptsächlich von Mütter- und Väterberaterinnen, Sozialberatungsstellen der Gemeinden oder Asylorganisationen, Hebammen, Geburtskliniken und Kinderärzten zugewiesen. Seit einiger Zeit melden sich auch Eltern selber auf Grund von Mund-zu-Mund Empfehlung für ein Informationsgespräch an.